Das KODE®-Verfahren

KODE® steht für Kompetenz-Diagnostik und –Entwicklung. Die Einschätzung der vorhandenen «Kompetenzen in Bezug auf bestimmte Anforderungen des beruflichen Alltags» («Fähigkeiten für…») ist Mittel zum Zweck der Kompetenzentfaltung.

KODE® wurde ab 1994 zum Zweck der betrieblichen Personalentwicklung im deutschsprachigen Raum entwickelt und hat sich mit der ersten praktischen Anwendung im Jahre 1998 über 350’000-fach bewährt. An der Verfahrensentwicklung nahmen, bzw. nehmen bekannte Vertreter aus 19 Universitäten, resp. Hochschulen (Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein) sowie 23 anwendende Wirtschafts- sowie Nonprofit-Unternehmen teil.

KODE® orientiert sich nicht an übersituativen Persönlichkeitseigenschaften bzw. -Merkmalen, sondern ermittelt konkrete Handlungsfähigkeiten und gibt Anregungen zur Kompetenzentwicklung von Personen, Gruppen / Teams und Organisationen (Personal- und Organisationsentwicklung). KODE® geht von der Einmaligkeit jedes Einzelnen aus und hilft, das individuelle Handlungspotenzial zu entdecken, die individuelle Talententwicklung zu fördern, Stärken auszubauen.

 

Kompetenzen sind Fähigkeiten zur Selbstorganisation.

Selbstorganisiert wird das Handeln in offenen Problem- und Entscheidungssituationen, in komplexen, oft chaotischen Systemen, bezeichnet. Kompetenzen sind unerlässlich für das Handeln in der Risikogesellschaft.

KODE® ist ein objektivierendes Einschätzungsverfahren für den Vergleich von Kompetenzausprägungen; die Einschätzungsergebnisse werden quantifiziert, in zeitlicher Entwicklung und unter günstigen und ungünstigen Situationen verglichen.

Basis bilden dabei die vier Grundkompetenzen:

P – Personale Kompetenz: Fähigkeit, sich selbst gegenüber klug und kritisch zu sein, produktive Einstellungen, Werthaltungen und Ideale zu entwickeln.

A – Aktivitäts- und Handlungskompetenz: Fähigkeit, alles Wissen und Können, alle Ergebnisse sozialer Kommunikation, alle persönlichen Werte und Ideale auch wirklich willensstark und aktiv umsetzen zu können.

F – Fachlich-Methodische Kompetenz: Fähigkeit, mit fachlichem und methodischem Wissen gut ausgerüstet, schier unlösbare Probleme schöpferisch zu bewältigen.

S – Sozial-Kommunikative Kompetenz: Fähigkeit, sich aus eigenem Antrieb mit anderen zusammen und auseinander zu setzen. Kreativ zu kooperieren und zu kommunizieren.